Jahres-Check-up

Willkommen beim Gesundheits-Check-up in der Praxis Dr. Mußner!

Vorbeugen ist bekanntlich besser als Heilen. Um Erkrankungen möglichst frühzeitig erkennen zu können, empfiehlt sich der jährliche Gesundheits-Check-up. Früh erkannt können Erkrankungen in der Regel besser behandelt werden, und Folgeerkrankungen können vermieden werden.

Doch welche Untersuchungen sind sinnvoll?

Die Angebote auf dem Gesundheitsmarkt reichen vom einfachen „Kassen-Check-up“ (enthält Anamnese, körperliche Untersuchung, Urin-Test und die zwei Blutwerte Glucose und Cholesterin) bis hin zum „Manager-Check-up“ in selbsternannten Diagnose- und Präventions-Instituten oder Check-up-Kliniken. Bei diesen „Manager-Check-ups“ kommt oft das ganze Spektrum der Medizintechnik zum Einsatz mit dementsprechend hohen Kosten von oft mehreren Tausend Euro. Doch macht ein solches Arsenal an Hightech-Medizin Sinn? Oder dient es nur der Profitsteigerung jener Präventions-Institute?

Bereits vor mehreren Jahren hat das Manager Magazin diverse Anbieter von „Manager-Check-ups“ getestet. Dabei wurde ein Arzt und Journalist des Manager Magazins als Patient getarnt bei verschiedenen Präventions-Instituten und Check-up-Kliniken vorstellig. Das erschreckende Ergebnis: Nahezu jede Check-up-Klinik stellte andere Diagnosen! Viele wollten dem Test-Patienten, der sich zu keinem Zeitpunkt als Journalist oder Arzt zu erkennen gab, Krankheiten oder Störungen einreden, die zum Teil zu lebensbedrohlichen Leiden führen. Nur eine Klinik bezeichnete ihn als vollkommen gesund.

Geradezu gefährlich wird ein „Manager-Check-up“, wenn bei gesunden Menschen potentiell gesundheitsschädliche Untersuchungen durchgeführt werden, etwa das Röntgen der Brustkorb-Organe. Hier beharrten laut Manager Magazin manche Kliniken auf der Durchführung, obwohl der Proband Einwände gegen die Strahlenbelastung geltend machte. Er bekam zu hören: "Keine Sorge, das stecken Sie so weg. Die radioaktive Dosis ist nicht höher als bei einem Transatlantikflug." Eine verharmlosende, medizinisch fahrlässige Aussage. Noch deutlich mehr Strahlenbelastung liefert eine Computertomographie (CT). Ein CT der Herzkranzgefäße liefert beispielsweise die tausendfache Strahlendosis einer normalen Röntgenuntersuchung. Dies entspräche also in etwa der Dosis, der man ausgesetzt wäre, wenn man täglich morgens, mittags und abends ein Röntgenbild der Lunge machen lassen würde, und das ein ganzes Jahr lang!

Den Bericht des Manager Magazins finden Sie in voller Länge hier:

Die Krank-Macher
Check-up-Kliniken: Schindluder mit Hightech

Ich möchte klarstellen: bei Menschen mit bestimmten Erkrankungen oder Beschwerden sind Röntgen oder CT sinnvolle Untersuchungen. In diesen Fällen spricht die Nutzen-Risiko-Abwägung oft für die Untersuchung. Gesunden Menschen rate ich aber ab, solch belastende Untersuchungen (womöglich sogar regelmäßig) durchführen zu lassen.

Mit dem Jahres-Check-up in der Praxis Dr. Mußner möchte ich einen gesunden Mittelweg gehen. Es muss kein spartanischer Minimal-Check-up sein, aber es soll auch kein übertriebener Check-up mit überflüssigen oder belastenden Untersuchungen sein. Sollten bei den ersten Untersuchungen auffällige Ergebnisse zustande kommen, können immer noch gezielt spezielle Untersuchungen veranlasst werden. Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen zum Jahres-Check-up der Praxis Dr. Mußner. Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Dr. med. Marcus Mußner

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